
Sternsingeraktion 2026: Sternsinger sammeln wieder über 30.000 €
Die Sternsinger von Hambach und der Hambacher Höhe haben wiederum die Schallmauer von 30.000 € Spenden durchbrochen. Insgesamt wurden in den drei Gemeinden St. Jakobus, Paulus und St. Pius 30.646,11 € (Stand: 10.2.2026) gesammelt. Vom 2. bis zum 18. Januar waren dafür 120 Kinder und Jugendliche mit 36 Betreuern unterwegs. Ihnen und allen anderen, die zu dem Rekordergebnis beigetragen haben, sei herzlich gedankt!
Über die Sternsingeraktion 2026 berichtete auch das Wochenblatt:

C+M+B: Sternsingen in Hambach – was ist das eigentlich?
C+M+B: Sternsingen in Hambach – was ist das eigentlich?
Vielerorts gehören die Sternsinger zum Straßenbild der ersten Januarhälfte eines Kalenderjahres. Das Sternsingen oder Dreikönigssingen geht auf das Mittelalter zurück und ist ein sogenannter Heischebrauch armer Leute. Sie gingen zum Jahreswechsel von Tür zu Tür und wünschten wohlhabenden Menschen ein gesegnetes neues Jahr – in der Hoffnung, milde Gaben zu erhalten (erheischen). 1958 bat die katholische Kirche die Pfarreien in der Bundesrepublik, den alten Brauch des Sternsingens zu erneuern und die gesammelten Gaben für Kinder in Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika zur Verfügung zu stellen.
Daraufhin zogen 1959 in Deutschland erstmals Sternsinger durch die Straßen. 1961 bereits beteiligte sich die katholische Jugend in unserem Weindorf Hambach auf Initiative des damaligen Lehrers Benno Zech (1928–2022) daran. Anders als üblich ging das Hambacher Sternsingen damit nicht von einer Pfarrei, sondern von einer Schule aus, die damals noch in katholische und evangelische Klassen geteilt war. Da Benno Zech in der katholischen Abteilung unterrichtete, nahmen zunächst katholische Kinder und Jugendliche an der Aktion teil. Bald schon wurde das Hambacher Sternsingen dann ökumenisch. Heute ist das Miteinander der Gemeinden St. Jakobus, Paulus und St. Pius eingespielt, man unterstützt sich gegenseitig und stellt die Ergebnisse und Erfahrungen aus der jeweiligen Aktion in den Gemeindegottesdiensten vor.
Für die Gemeinden St. Jakobus und Paulus beträgt die Gesamtspendensumme für die Jahre 1961 bis 2025 473.606,15 Euro.
Der Sternsingersegen wird häufig noch mit Kreide an die Haustüren geschrieben. Bei den modernen Metalltüren hat es sich eingespielt, einen vorgedruckten Segen anzukleben. C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Der Volksmund machte daraus das eingängige „Caspar, Melchior, Balthasar“. Davor steht die Zahl 20, am Ende folgt die laufende Jahreszahl, für dieses Jahr also: 20*C+M+B*25.
